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Großraumbüros bieten Austausch, sozialen Kontakt und gute Zusammenarbeitsmöglichkeiten. Aber sie haben auch negative Aspekte wie Lärmbelästigung und diverse Streitpunkte. Einer der häufigsten Streitpunkte bietet die Raumtemperatur (so eine Umfrage des Meinungsinstituts Forsa).

„“Im Großraumbüro sind die Stressfaktoren immens hoch und häufig leistungshindernd“, sagt VDBW-Vizepräsidentin Anette Wahl-Wachendorf. „Ständige Geräuschkulissen führen nicht nur zu einer erhöhten Fehlerquote oder einer geringeren Konzentration. Sie sind für viele arbeitsbedingte Gesundheitsgefährdungen verantwortlich.““ (Quelle: Wirtschaftswoche Online,  http://bit.ly/18TfSb1).

Folgende Verhaltensregeln wären daher gut einzuführen:

1)     Auf die eigene Stimme im persönlichen Gespräch und am Telefon achten. Also nicht zu laut sprechen.

2)     Töne des Handys und des Computers auf lautlos stellen – ggfls. auch das Telefon auf Blinken anstatt Klingeln umstellen, wenn dies möglich ist.

3)    Privatgespräche sollten schon aus eigenem Interesse lieber außerhalb des Büros stattfinden oder möchten Sie dass Ihr Kollege über alles Bescheid weiß?

4)     Gespräche mit Kollegen natürlich nicht quer über die Köpfe anderer führen und bestenfalls, wenn diese länger gehen könnten, außerhalb des Büros führen.

5)     Mittagessen sollte sowieso nicht nebenher am Computer erfolgen, daher besser draußen, in der Kantine oder in einem separaten Raum das Essen auch genießen – Essensgerüche verbleiben für einige Zeit im ganzen Büro.

6)    Musik oder Videos mit Ton sind tabu, daher verwenden Sie bestenfalls Kopfhörer hierfür. Diese eignen sich auch, um die Geräuschkulisse von den anderen für sich zu dämmen bzw. zu übertönen – auch mit ein bisschen Hintergrundmusik macht es Sinn.

7)     Versuchen Sie die von sich ausgehende Geräuschkulisse aufs Nötigste einzudämmen (vor sich hin sprechen, lautes Kaugummikauen etc. sollte vermieden werden).

8)    Vielleicht kann man auch bestimmte Ruhezeiten einführen – wenn möglich – zu welchen bestenfalls gar nicht telefoniert werden soll. Beziehungsweise führen Sie feste Telefon- und Gesprächszeiten ein.

9)    Offene Kommunikation mit dem Kollegen, der Sie stört ist wichtig! Wenn Sie etwas nervt wie zu lautes Telefonieren, intensiver Parfümgeruch oder auch das Klickern des Kugelschreibers, sprechen Sie es an – aber bitte persönlich und unter 4 Augen. Dies minimiert auch Ihren Stress, der durch das Ärgern darüber entsteht.

10)  Temperatur und Lüftung sind immer ein Streitthema, daher heißt es hierbei besonders aufeinander Rücksicht zu nehmen und einen Konsens zu finden. Einfach das Fenster zum Lüften aufreißen sollte vermieden werden!

Und als letztes von unserer Seite: Hoffentlich ist der Drucker, das Faxgerät und andere laute Geräte außerhalb des Arbeitsbereiches untergebracht!

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