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Kennen Sie das von sich auch? Sie sagen häufiger ja als nein, obwohl Sie die Zeit für die Erfüllung der Aufgabe gar nicht haben. Als Konsequenz haben Sie mehr Stress und viel zu viel zu tun. Daher nehmen Sie sich wirklich und konkret vor, im Berufs- wie auch im Privatleben einfach mal Nein zu sagen. Sie werden entdecken, dass Sie mehr Zeit für sich haben und auch der Chef sowie die Familie und Freunde zumeist Verständnis für eine Absage haben.

Folgende Tipps möchten wir Ihnen hierzu noch auf den Weg geben:

1)     Treffen Sie zunächst nicht vorschnell eine Entscheidung. Nehmen Sie sich also Bedenkzeit und überlegen Sie, welche Auswirkungen ein Ja oder ein Nein für Sie haben wird (zeitlich, Stress, Überlastung, Kraft, Energie etc.).

2)     Machen Sie sich auch klar, dass – auch im beruflichen Umfeld – Sie wirklich eine Wahl haben!

3)    Finden Sie heraus, warum es Ihnen schwer fällt Nein zu sagen. Zumeist sind es Gründe, die mit Ängsten wie Ablehnung, Angst vor negativen Konsequenzen oder aber dass man nicht als Egoist wahrgenommen werden möchte. Auch das Bedürfnis gebraucht zu werden spielt hierbei eine große Rolle. Analysieren Sie mal die vergangenen Bitten und warum Sie ja bzw. nein gesagt haben – und lernen Sie daraus!

4)     Ein Nein muss von Ihrem fragenden Gegenüber respektiert und akzeptiert werden – auch  von dem Vorgesetzten. Sagen Sie es klar und deutlich und begründen Sie Ihr Nein.

5)     Wenn Sie eine Absage erteilen, hilft es auch Verständnis für das Problem zu zeigen. Vielleicht oder idealerweise können Sie auch die Absage mit einem Bedanken für die Anfrage verknüpfen – weil es ja auch eine Ehre ist, um Hilfe gebeten zu werden.

6)    Sie können auch Ihrem Gegenüber helfen, ohne die Bitte direkt zu erfüllen. Zeigen Sie ihm Alternativen auf, wie er die Arbeit schaffen kann oder wen er vielleicht sonst um Hilfe bitten könnte.

7)     Wenn es momentan gerade nur ein zeitliches Problem ist, können Sie auch mit einem teilweisen Nein antworten: heute leider nicht, aber morgen.

8)    Gerade im Berufsleben, wenn Sie von Ihrem Vorgesetzen oder Kollegen um die Erledigung einer Aufgabe gebeten werden, ist dies wohl am Schwierigsten. Argumentieren Sie beispielsweise mit den Folgen, die durch die Erfüllung der Aufgabe entstehen würde und bieten Sie ihm Alternativen an. Beispielsweise: Wenn ich die Aufgabe X jetzt erledigen soll, dann kann ich nicht am Projekt Y weiterarbeiten!

Als letzten Tipp: Bleiben Sie konsequent bei Ihrer Entscheidung und lassen Sie sich nicht überreden, wenn Sie sich zu einem „Nein“ einmal entschlossen haben.

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