Die Mehrheit aller Beschäftigten in Deutschland arbeitet am Schreibtisch. Im Durchschnitt sind es 80.000 Stunden, die ein Büromitarbeiter im Laufe seines Berufslebens sitzend verbringt. Es ist also nicht verwunderlich, dass so viele Menschen über Rückenschmerzen und Verspannungen klagen. Aber nicht nur die Arbeitnehmer müssen etwas gegen diese weit verbreiteten Symptome unternehmen, sondern auch die Arbeitgeber. Denn aufgrund des demographischen Wandels gibt es immer mehr ältere Mitarbeiter und damit steigt leider auch die Krankheitsrate in den Unternehmen. Eine sehr erfolgreiche und zugleich vorbeugende Maßnahme ist die Einführung von Betriebssport.

Durch Betriebssport wird nicht nur die Gesundheit der Beschäftigten verbessert, deren Leistungsfähigkeit erhöht und der Krankenstand vermindert, sondern auch der Zusammenhalt der Mitarbeiter und die Identifikation mit dem Unternehmen gestärkt. Dieser positive Effekt wirkt sich natürlich auch auf die Außenwirkung der Firma aus und beeinflusst das jeweilige Firmenimage.

Möglichkeiten Betriebssport anzubieten gibt es viele. Für Sportarten wie Yoga oder Rückengymnastik werden nicht einmal eine Sporthalle oder ein Fitnessstudio benötigt. Derartige Kurse können teilweise sogar recht unkompliziert in den eigenen Räumlichkeiten angeboten werden. Ein einfacher, minimal anzupassender Bespre-chungsraum reicht vollkommen aus. Für andere Angebote können Unternehmen Kooperationen mit nahgelegenen Sportvereinen, Sporthallen- und Fitnessstudiobetreibern eingehen.

Wenn Ihr Unternehmen eher zu den kleinen- oder mittelständigen Firmen gehört, bedeutet dies nicht, dass Sie keinen Betriebssport anbieten können. Schließen Sie Kooperationen mit ähnlich großen Firmen und bieten Sie gemeinsam Möglichkeiten für Ihre Mitarbeiter an.

Wie sind Ihre Erfahrungen? Haben Sie schon einmal am Betriebssport teilgenommen und mit Kollegen gemeinsam etwas für Ihre Gesundheit getan – falls Sie die Möglichkeit haben? Oder sind Sie der Meinung, dass Fitness eher ins Privatleben gehört und würden Betriebssport inhouse sogar ablehnen?

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